Schuppenflechte (Psoriasis)
Ursachen & Behandlung

Moderne Diagnostik und individuelle Behandlung der Schuppenflechte – von der lokalen Therapie über Lichttherapie bis zu modernen Biologika.

✓ Nicht ansteckend
✓ Individuelle Therapie
✓ Lichttherapie
✓ Moderne Biologika

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die typischerweise mit geröteten, schuppenden und teilweise juckenden Hautveränderungen einhergeht.

Die Erkrankung kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: Während manche Betroffene nur einzelne kleine Hautstellen haben, können bei anderen größere Körperflächen, Nägel oder auch Gelenke betroffen sein.

Eine erbliche Veranlagung spielt eine wichtige Rolle, gleichzeitig können verschiedene äußere und innere Faktoren einen Schub auslösen oder verstärken. Moderne Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen heute bei vielen Patientinnen und Patienten eine sehr gute und langfristige Kontrolle der Erkrankung.

Entstehung

Schuppenflechte: Ursachen und Entstehung

Die genauen Ursachen der Schuppenflechte sind noch nicht vollständig geklärt. Psoriasis gilt als immunvermittelte Erkrankung, bei deren Entstehung genetische Veranlagung, Immunreaktionen und Umweltfaktoren zusammenspielen.

Durch fehlgesteuerte Entzündungsprozesse wird unter anderem die Erneuerung der Hautzellen stark beschleunigt. Die Hautzellen sammeln sich an der Oberfläche an – es entstehen die für Schuppenflechte typischen geröteten, verdickten und schuppenden Hautareale.

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Genetische Veranlagung

  • Schuppenflechte tritt familiär gehäuft auf.
  • Bestimmte genetische Merkmale können die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Psoriasis erhöhen.
  • Eine genetische Veranlagung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Erkrankung tatsächlich ausbricht.
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Welche Faktoren können Schuppenflechte auslösen oder verschlechtern?

  • Infektionen, insbesondere Streptokokkeninfektionen bei Psoriasis guttata
  • psychischer oder körperlicher Stress
  • Hautverletzungen, Druck, Kratzen oder Sonnenbrand (Köbner-Phänomen)
  • bestimmte Medikamente
  • Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum
  • hormonelle Veränderungen
  • Übergewicht und bestimmte Stoffwechselerkrankungen

Erscheinungsbild

Wie sieht Schuppenflechte aus?

Das Erscheinungsbild der Schuppenflechte hängt von der jeweiligen Form, dem Schweregrad und den betroffenen Körperregionen ab. Die häufigste Form ist die Psoriasis vulgaris beziehungsweise Plaque-Psoriasis.

Klassische Schuppenflechte – Psoriasis vulgaris

  • scharf begrenzte, gerötete Hautareale (Plaques)
  • typischerweise silbrig-weiße Schuppen
  • häufig an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut, Steißbein oder Bauchnabel
  • Juckreiz kann auftreten, muss aber nicht vorhanden sein
Psoriasis guttata mit kleinen tropfenförmigen Hautveränderungen
Psoriasis guttata
Zahlreiche kleine, tropfenförmige Hautveränderungen, die häufig über Rumpf und Extremitäten verteilt auftreten.
Nagelveränderungen bei Nagelpsoriasis
Nagelpsoriasis
Veränderungen der Finger- oder Fußnägel, beispielsweise Tüpfelnägel, Ölflecken oder brüchige Nägel.
Gelenkbeteiligung bei Psoriasis-Arthritis
Psoriasis-Arthritis
Entzündliche Beteiligung der Gelenke, die sich durch Schmerzen, Schwellungen oder Morgensteifigkeit bemerkbar machen kann.

Weitere Formen der Schuppenflechte

Psoriasis inversa
Schuppenflechte in Hautfalten, beispielsweise in den Achseln, Leisten oder unter der Brust. Durch die feuchtwarme Umgebung fällt die typische weiße Schuppung meist geringer aus – die Haut wirkt eher glatt, stark gerötet und glänzend. Reibung und Schwitzen können die Beschwerden verstärken, zudem besteht in den betroffenen Falten ein erhöhtes Risiko für zusätzliche Pilz- oder Bakterieninfektionen.
Psoriasis pustulosa
Besondere Form der Psoriasis, bei der sterile Pusteln auf der Haut auftreten – lokal begrenzt (z. B. an Händen und Füßen) oder in selteneren Fällen großflächig mit Krankheitsgefühl. Bei ausgedehntem Verlauf ist eine rasche fachärztliche Abklärung wichtig.

Besondere Form

Psoriasis guttata – tropfenförmige Schuppenflechte

Die Psoriasis guttata ist eine besondere Form der Schuppenflechte. Charakteristisch sind zahlreiche kleine, rötliche und leicht schuppende Hautveränderungen, die tropfenförmig über größere Körperbereiche verteilt auftreten können. Häufig sind vor allem Rumpf und Extremitäten betroffen.

Diese Form der Schuppenflechte tritt besonders häufig bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Sie kann erstmals als Psoriasis in Erscheinung treten oder bei Menschen auftreten, bei denen bereits eine Schuppenflechte bekannt ist.

Was kann eine Psoriasis guttata auslösen?

Typisch ist ein Auftreten nach einer Infektion, insbesondere nach einer Streptokokkeninfektion des Rachenraums. Die Hautveränderungen können dabei ein bis mehrere Wochen nach der Infektion sichtbar werden.

Bei entsprechendem Verdacht kann deshalb eine ärztliche Abklärung einer vorausgegangenen oder noch bestehenden Infektion sinnvoll sein.

Wie wird Psoriasis guttata behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach Ausprägung und Ausdehnung der Hautveränderungen. Bei leichteren Formen können rückfettende Pflege und lokale Medikamente ausreichend sein. Bei ausgedehntem Befall kann insbesondere eine UVB-Lichttherapie infrage kommen. Besteht gleichzeitig eine aktive bakterielle Infektion, wird diese entsprechend behandelt.

Eine Psoriasis guttata kann sich innerhalb einiger Monate wieder deutlich zurückbilden. Bei einem Teil der Betroffenen kann sie jedoch erneut auftreten oder in eine chronische Plaque-Psoriasis übergehen.

Krankheitsverlauf

Verlauf und Schweregrad der Schuppenflechte

Schuppenflechte verläuft häufig chronisch und in Schüben. Phasen mit stärkeren Beschwerden können sich mit längeren Zeiträumen abwechseln, in denen kaum Hautveränderungen vorhanden sind.

Der Schweregrad ist mehr als die betroffene Hautfläche.

Für die Wahl der Behandlung ist nicht allein die betroffene Hautfläche entscheidend. Auch die betroffenen Körperregionen, die Stärke der Beschwerden, eine mögliche Gelenkbeteiligung und die Beeinträchtigung der Lebensqualität spielen eine wichtige Rolle.

Behandlung

Schuppenflechte behandeln – welche Therapien gibt es?

Die Behandlung der Schuppenflechte wird individuell an Form und Schweregrad der Erkrankung angepasst. Ziel ist es, Entzündungen und Hautveränderungen möglichst weit zurückzudrängen, Beschwerden zu lindern und neue Schübe möglichst lange zu vermeiden.

Je nach Ausprägung kommen lokale Medikamente, Lichttherapie, klassische systemische Medikamente oder moderne zielgerichtete Therapien und Biologika zum Einsatz. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.

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Lokale Therapie

Cremes und Salben zur gezielten Behandlung betroffener Hautstellen.

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Lichttherapie

Kontrollierte UV-Behandlung bei geeigneten Formen der Psoriasis.

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Systemische Therapie

Medikamente, die bei stärker ausgeprägter Psoriasis im gesamten Körper wirken.

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Biologika

Moderne zielgerichtete Therapien bestimmter Entzündungswege.

Lokale Behandlung der Schuppenflechte

Bei leichter bis mittelschwerer Schuppenflechte können äußerlich angewendete Medikamente eine wichtige Rolle spielen. Welche Wirkstoffe geeignet sind, hängt unter anderem von der betroffenen Körperregion und der Stärke der Entzündung ab.

  • Vitamin-D3-Analoga: beeinflussen die übermäßige Zellneubildung und Entzündung.
  • Cortisonpräparate: wirken stark entzündungshemmend und können insbesondere bei akuten Schüben eingesetzt werden.
  • Kombinationspräparate: können verschiedene Wirkmechanismen miteinander verbinden.
  • Weitere lokale Wirkstoffe: können insbesondere an empfindlichen Körperregionen eine Alternative darstellen.

Cortisonsalben bei Schuppenflechte

Cortisonhaltige Präparate können Entzündung, Rötung und Juckreiz häufig rasch reduzieren. Entscheidend sind jedoch die richtige Wirkstärke, Körperregion und Anwendungsdauer.

Bei längerer oder unsachgemäßer Anwendung können unter anderem Hautverdünnung und weitere lokale Nebenwirkungen auftreten. Cortisonsalben sollten deshalb nach einem individuell festgelegten Behandlungsschema angewendet werden.

Basispflege

Hautpflege bei Schuppenflechte – wichtig auch ohne akuten Schub

Eincremen erkrankter Hautstellen bei Schuppenflechte

Eine konsequente Hautpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Schuppenflechte – auch in beschwerdearmen Zeiten. Sie ersetzt eine notwendige medizinische Therapie nicht, kann aber dazu beitragen, trockene Haut, Schuppung und Juckreiz zu reduzieren und die Hautbarriere zu unterstützen.

Was gehört zur Hautpflege bei Schuppenflechte?

  • regelmäßige rückfettende Basispflege
  • feuchtigkeitsspendende Pflege beispielsweise mit Urea oder Glycerin
  • bei starker Schuppung gegebenenfalls schuppenlösende Wirkstoffe
  • milde, hautverträgliche Reinigung
  • Vermeidung unnötiger mechanischer und chemischer Hautreize
Tipp: Eine regelmäßige Basispflege der Haut sollte auch dann fortgeführt werden, wenn die Schuppenflechte gerade kaum sichtbar ist.

Phototherapie

Lichttherapie bei Schuppenflechte

Die Lichttherapie gehört zu den bewährten Behandlungsmöglichkeiten bei Schuppenflechte. Dabei wird die Haut kontrolliert mit ultraviolettem Licht behandelt, wodurch entzündliche Prozesse beeinflusst werden können.

  • häufig Einsatz von Schmalspektrum-UVB
  • geeignet beispielsweise bei ausgedehnterer Schuppenflechte
  • Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen über einen bestimmten Zeitraum
  • Lichtdosis und Therapiedauer werden individuell angepasst

Ob eine Lichttherapie geeignet ist, hängt unter anderem vom Hauttyp, der Form der Schuppenflechte, dem bisherigen Verlauf und vorausgegangenen Behandlungen ab.

Lichttherapie zur Behandlung von Schuppenflechte

Bei stärkerer Ausprägung

Systemische Behandlung bei mittelschwerer und schwerer Schuppenflechte

Bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte, bei unzureichendem Ansprechen auf lokale Behandlungen oder bei bestimmten besonderen Manifestationen kann eine systemische Therapie notwendig sein. Dabei wirken die Medikamente nicht nur an einzelnen Hautstellen, sondern im gesamten Körper.

Zu den klassischen Systemtherapien zählen beispielsweise Methotrexat, Ciclosporin und Acitretin. Daneben stehen heute moderne zielgerichtete Medikamente und Biologika zur Verfügung.

Moderne Psoriasis-Therapie

Biologika bei Schuppenflechte

Biologika haben die Behandlung mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte erheblich erweitert. Sie greifen gezielt in bestimmte Entzündungswege des Immunsystems ein, die bei der Entstehung der Psoriasis eine wichtige Rolle spielen.

TNF-α
IL-17
IL-23

Welche Therapie geeignet ist, hängt von der individuellen Form der Schuppenflechte, Begleiterkrankungen, bisherigen Therapien und weiteren persönlichen Faktoren ab.

Wann können Biologika eingesetzt werden?

  • bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte
  • bei unzureichendem Ansprechen auf andere geeignete Therapien
  • bei bestimmten besonders belastenden Lokalisationen
  • bei Gelenkbeteiligung beziehungsweise Psoriasis-Arthritis

Vor und während einer Behandlung mit Biologika sind ärztliche Untersuchungen und regelmäßige Kontrollen notwendig. Der Behandlungsverlauf wird dabei individuell überwacht.

Mehr über Biologika & Immuntherapie

Lebensqualität

Schuppenflechte und Psyche

Schuppenflechte ist sichtbar und kann deshalb weit über die körperlichen Beschwerden hinaus belasten. Juckreiz, sichtbare Hautveränderungen und wiederkehrende Schübe können Alltag, Partnerschaft, Beruf und Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

Gleichzeitig kann psychischer Stress bei manchen Betroffenen wiederum Schübe begünstigen. Eine gute Psoriasis-Behandlung sollte deshalb nicht ausschließlich die sichtbaren Hautveränderungen berücksichtigen, sondern auch die Auswirkungen der Erkrankung auf die Lebensqualität.

Was kann man bei Schuppenflechte selbst tun?

Die medizinische Behandlung kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Welche Faktoren tatsächlich Einfluss auf die eigene Schuppenflechte haben, ist individuell unterschiedlich.

  • regelmäßige Hautpflege
  • Rauchstopp und maßvoller Alkoholkonsum
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
  • regelmäßige Bewegung
  • Stressmanagement und Entspannung
  • Vermeidung bekannter persönlicher Trigger
  • Vermeidung unnötiger Hautverletzungen und mechanischer Reizung

Ihre Behandlung bei uns

Schuppenflechte behandeln im Hautzentrum Wien

Schuppenflechte kann sehr unterschiedlich verlaufen. Deshalb sollte die Therapie nicht allein von der Größe der betroffenen Hautfläche abhängen. Auch Lokalisation, Beschwerden, bisherige Behandlungen, mögliche Gelenkbeteiligung und die persönliche Belastung müssen berücksichtigt werden.

Im Hautzentrum Wien behandeln wir Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Formen und Schweregraden der Psoriasis. Nach dermatologischer Untersuchung wird gemeinsam ein individueller Behandlungsplan erstellt. Je nach Befund können unter anderem lokale Therapien, Lichttherapie, klassische Systemtherapien oder moderne zielgerichtete Medikamente und Biologika eingesetzt werden.

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Dermatologische Untersuchung

Form, Lokalisation und Ausprägung der Psoriasis beurteilen.

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Schweregrad bestimmen

Beschwerden, bisherige Therapien und mögliche Gelenkbeteiligung berücksichtigen.

03
Therapie auswählen

Lokale Therapie, Lichttherapie, Systemtherapie oder moderne Biologika.

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Verlauf kontrollieren

Behandlung und Therapieerfolg regelmäßig individuell beurteilen.

Auch die Gelenke können betroffen sein. Bei Gelenkschmerzen, Schwellungen oder ausgeprägter Morgensteifigkeit sollte zusätzlich abgeklärt werden, ob neben der Schuppenflechte eine Psoriasis-Arthritis vorliegt.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu Schuppenflechte

Ist Schuppenflechte ansteckend?
Nein. Schuppenflechte ist keine Infektionskrankheit und kann nicht durch Berührung oder gemeinsamen Körperkontakt übertragen werden.
Ist Schuppenflechte heilbar?
Schuppenflechte ist eine chronische Erkrankung. Die Veranlagung bleibt bestehen, allerdings können moderne Therapien die Entzündung und Hautveränderungen bei vielen Betroffenen sehr wirksam kontrollieren. Auch längere beschwerdearme oder erscheinungsfreie Phasen sind möglich.
Was verschlimmert Schuppenflechte?
Mögliche Trigger sind unter anderem Stress, Infektionen, Hautverletzungen, bestimmte Medikamente, Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum. Welche Faktoren tatsächlich Schübe auslösen, unterscheidet sich von Person zu Person.
Welche Behandlung hilft gegen Schuppenflechte?
Das hängt von Form, Schweregrad und Lokalisation der Schuppenflechte ab. Zur Verfügung stehen unter anderem Hautpflege, lokale Medikamente, Lichttherapie, systemische Medikamente und Biologika. Die geeignete Therapie sollte individuell dermatologisch festgelegt werden.
Was ist Psoriasis guttata?
Psoriasis guttata ist eine Form der Schuppenflechte mit zahlreichen kleinen, tropfenförmigen Hautveränderungen. Sie tritt häufig nach Infektionen auf, insbesondere im Zusammenhang mit Streptokokkeninfektionen, und betrifft besonders häufig jüngere Menschen.
Wann sollte man mit Schuppenflechte zum Hautarzt?
Eine dermatologische Abklärung ist insbesondere sinnvoll, wenn die Diagnose unklar ist, größere Hautflächen betroffen sind, lokale Behandlungen nicht ausreichend wirken, Nägel oder besonders empfindliche Körperregionen betroffen sind oder Gelenkbeschwerden auftreten.