Operationen in der Dermatologie

Operationen in der Dermatologie

Moderne dermatologische Eingriffe im Hautzentrum Wien – präzise, schonend und auf dem neuesten Stand der Medizin.

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In der Dermatologie gibt es viele verschiedene Gründe, warum eine Operation an der Haut notwendig sein kann. Diese Eingriffe reichen von kleinen Probeentnahmen (PE, Probeexzisionen) zur Diagnosestellung bis hin zu größeren Operationen bei Hauttumoren oder anderen auffälligen Hautveränderungen. Die Bandbreite reicht von ausschließlich diagnostischen Maßnahmen bis zu therapeutischen Eingriffen mit heilender Absicht. Dermatologische Operationen wie z.B. Muttermalentfernungen werden von allen Kassen übernommen.

Ästhetische oder plastisch chirurgische Eingriffe sind im Gegensatz dazu meist eine Privatleistung. Wir informieren Sie hierbei gerne über mögliche Kosten.

 

GrĂĽnde fĂĽr eine Hautoperation

  • Gutartige Hautveränderungen: z. B. störende Muttermale, Lipome, Atherome
  • Bösartige Hautveränderungen (Hautkrebs): z.B. Basaliome, Plattenepithelkarzinome, Melanome
  • Diagnostische Eingriffe (PE) zur histologischen Abklärung verdächtiger Veränderungen

 

 

 

Ablauf einer Hautoperation – Beispiel Muttermalentfernung

  1. Vorbereitung & Aufklärung

    • Besprechung der zu operierenden Muttermale / Hautveränderungen mit Ihrem behandelnden Arzt
    • Entscheidung ĂĽber OP-Methode (PE, vollständige Entfernung, Nahttechnik, OP-Verlauf)
    • Erklärung zu Narbe und dem Heilungsverlauf
  2. Schmerzfreie Betäubung

    • Vor allem bei Kindern: Möglichkeit einer Vorbetäubung mit EMLA®-Creme oder -Pflaster (wirkt nach ca. 60 Minuten, sorgt fĂĽr völlige Schmerzfreiheit an der Hautoberfläche)
    • AnschlieĂźend erfolgt die Lokalanästhesie mit einer feinen Nadel, die nur als kurzer Stich mit ca. 30 Sekunden Hautbrennen an der Einstichstelle spĂĽrbar ist
  3. Operation

    • Kleine Veränderungen werden mit einer Hautstanze (Punch-Biopsie) entnommen
    • Größere Hautveränderungen oder Tumore: Entfernung mit dem Skalpell in verschiedenen Schnitttechniken
    • Je nach Größe erfolgt der Wundverschluss mit feiner Intrakutannaht (eine feine, unter der Haut verlaufende Naht, die später kaum sichtbar ist)oder mit klassischen Einzelknopfnähten.
  4. Wundversorgung

    • Steriler Verband fĂĽr die ersten Tage
    • Nachkontrolle bei Bedarf
    • Fadenzug nach ca. 10–14 Tagen
  5. Histologische Untersuchung

    • Jede entfernte Hautveränderung wird ins Labor geschickt.
    • Ergebnis liegt meist nach 1–2 Wochen vor und wird mit Ihnen persönlich besprochen.

Wo finden die Eingriffe statt

  • Kleinere Operationen wie Muttermalentfernungen, Probeexzisionen oder die Entfernung gutartiger Hautveränderungen können direkt in unserer Ordination durchgefĂĽhrt werden – sicher, schmerzfrei und ambulant.
  • Größere Eingriffe (z. B. umfangreiche Tumoroperationen, Eingriffe an Gefäßen oder plastisch-rekonstruktive Operationen) fĂĽhren wir in enger Zusammenarbeit mit dermatologischen Spitalsambulanzen, Chirurgen, Gefäßchirurgen und plastischen Chirurgen durch. So stellen wir sicher, dass jede Patientin und jeder Patient die bestmögliche Behandlung erhält.

Nahttechniken im Ăśberblick

  • Einzelknopfnaht: klassische Methode, bei der einzelne Fäden gesetzt werden.
    • Vorteil: sehr stabil, einfach zu entfernen.
    • Nachteil: sichtbare Einstiche und punktuelle Narbenbildung. Diese einfache und sehr schnelle Nahtechnik wird von allen Kassen ĂĽbernommen.
  • Intrakutannaht: Der Faden wird in der Hautschicht „unsichtbar“ gelegt.
    • Vorteil: ästhetisch schöner, kaum sichtbare Narben, weniger Spannung auf der Haut. An der Hautoberfläche sind nur ganz feine dĂĽnne Minipflaster in der Heilungsphase zu sehen.
    • Nachteil: diese Nahttechnik mit speziellen Fäden ist Zeit- und Materialaufwendiger in der DurchfĂĽhrung. Wir bieten daher diese plastisch chirurgische Nahttechnik nur als Privatleistung an. Die Entfernung des Spezialfadens wird immer durch den Arzt durchgefĂĽhrt  – bei dieser wird auch der histologiesche Befund mit Ihnen besprochen.

 


Einzelknopfnaht am RĂĽcken
Einzelknopfnaht nach der Nahtentfernung

Intrakutannaht nach 3 Monaten
Intrakutannaht nach 3 Monaten

Nachsorge und Verhalten nach einer Hautoperation

Nach einer Hautoperation ist eine sorgfältige Wundpflege besonders wichtig:

  • Verbandswechsel: wie vom Arzt empfohlen, meist nach 1–2 Tagen.
  • Wasserschutz: Die Wunde sollte in den ersten Tagen nicht nass werden. Duschen ist mit wasserdichtem Pflaster möglich.   Wir haben fĂĽr die optimale postoperative Wundversorgung ein Operationspaket zusammengestellt, das preisgĂĽnstig und von höchster Qualität ist.
  • Sport & Bewegung: In den ersten Tagen körperliche Schonung, kein Sport oder Schwimmen. Je nach Lokalisation kann die Belastung frĂĽher oder später wieder aufgenommen werden.
  • Sonnenlicht: Frische Narben immer konsequent vor UV-Strahlung schĂĽtzen (Sonnencreme, Kleidung).
  • Fadenzug: je nach Körperregion nach ca. 7–14 Tagen mit Besprechung des histologischen Befundes.

Was darf man nach einer Muttermalentfernung

✅ Duschen mit Spezial-Schutzpflaster nach ärztlicher Freigabe
✅ Leichte Alltagsaktivitäten
✅ Regelmäßige Wundkontrolle mit Pflasterwechsel

❌ Kein Schwimmbad oder Sauna in den ersten 2 Wochen
❌ Keine intensive Sportbelastung oder Zug an der Naht
❌ Keine direkte Sonnenbestrahlung der frischen Narbe

 

Für Informationen über den Prozess der Wundheilung und optimaler Narbenpflege lesen Sie hier→

 

Häufige Patientenfragen

Kann man das ganze Jahr ĂĽber operieren?
Ja – kleinere Hautoperationen sind unabhängig von der Jahreszeit problemlos möglich. Im Sommer ist nur ein besonders guter Sonnenschutz der frischen Narbe wichtig.

Was, wenn die Narbe nicht schön wird?
Unsere Ärztinnen arbeiten mit modernsten Nahttechniken, um möglichst unauffällige Narben zu erzielen. Trotzdem kann es – je nach Hauttyp und Veranlagung – zu auffälligeren Narben oder Keloiden kommen. In solchen Fällen stehen uns Narbencremes, Silikonpflaster oder auch Lasertherapien zur Verfügung.

Darf ich baden?
Nein – in der Heilungsphase sollte auf Baden verzichtet werden. Duschpflaster sind nur zum Duschen geeignet, nicht aber für längere Wassereinwirkung im Bad oder Schwimmbad.

Soll ich einen Krankenstand nehmen?
Für die meisten kleinen Hautoperationen ist kein Krankenstand erforderlich. Sollten größere Eingriffe notwendig sein oder die Operation an einer besonders belasteten Körperstelle erfolgen, beraten wir Sie individuell.

Ich habe große Angst vor Spritzen oder Operationen – was kann ich tun?
Wir nehmen Ihre Ängste sehr ernst. Für besonders sensible Patientinnen gibt es die Möglichkeit eines Anästhesiepflasters (z. B. EMLA), das etwa 30 Minuten vor dem Eingriff aufgeklebt wird und die Einstichstelle betäubt. In seltenen Fällen können leichte Beruhigungstropfen gegeben werden – bei kurzen Eingriffen wie Muttermalentfernungen ist das aber fast nie notwendig. Vor allem aber: Unser Team aus Ärztinnen und Assistentinnen begleitet Sie einfühlsam und erklärt jeden Schritt, damit Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen.

Mögliche Nebenwirkungen einer Hautoperation

Jede Operation ist mit gewissen Risiken verbunden. Diese sind in den meisten Fällen gering, dennoch sollten Patientinnen und Patienten darüber informiert sein.

  • Rötung, Schwellung oder Bluterguss im Wundbereich
  • Infektionen (selten, da sterile Bedingungen)
  • Nachblutungen
  • VorĂĽbergehende Sensibilitätsstörungen der Haut
  • „hässliche“ Narben oder ĂĽberschieĂźende Narben (Keloide) sowie Depigmentierung (weiĂźliche Verfärbung) und Hyperpigmentierung (Dunkelfärbung der Narbe)

Fazit

Operationen in der Dermatologie sind Routineeingriffe, die in lokaler Betäubung durchgeführt werden und für die Patientinnen meist unkompliziert und schmerzfrei verlaufen. Dank moderner Nahttechniken und sorgfältiger Nachsorge können ästhetisch sehr schöne Ergebnisse erzielt werden.
Für umfangreichere Eingriffe arbeiten wir eng mit erfahrenen Chirurgen, Gefäßchirurgen und plastischen Chirurgen zusammen, um höchste Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.